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Kunsttherapie für Selbstwert: Innere Bilder, Grenzen und Würde

· Ursula Strobl

Bunte Hände beim Malen: kreativer Zugang zu Selbstwert und Gefühl

Es gibt Momente, in denen du alles „rational“ erklären könntest. Und trotzdem bleibt da ein Gefühl: zu schwer, zu groß, zu ungreifbar.

Genau dann kann Kunsttherapie eine andere Tür öffnen. Nicht, um Gefühle wegzumachen. Sondern um sie in etwas Sichtbares zu verwandeln: in Bilder, Symbole und eine Form von Selbstbegegnung.

Wenn du nach „kunsttherapie“ suchst, suchst du oft nach einem sicheren Prozess, bei dem du nicht bewertet wirst.

Kunsttherapie für Selbstwert: Was innere Bilder verändern können

Selbstwert ist nicht nur ein Gedanke. Er ist auch eine Erfahrung in deinem Körper und in deiner inneren Sprache.

Wenn du gestaltest, passiert etwas Besonderes:

Dein Kopf muss nicht alles „beweisen“. Dein inneres System kann sich ausdrücken. Und du lernst, dich zu betrachten, ohne dich sofort zu verurteilen.

Wann du eine Maltherapeutin als Begleitung willst

Gemälde Schlange: Druck, Scham und Grenzen im Bild benennen

Eine Maltherapeutin kann sinnvoll sein, wenn du merkst, dass du dich im Prozess verlieren könntest (z.B. zu viel drücken, zu viel erklären, zu schnell bewerten).

Wann Kunsttherapie besonders hilfreich sein kann

SituationWas die Begleitung bieten kann
Starke Scham / SelbstabwertungTempo, Schutz, Symbol statt Selbsturteil
Grenzen schwer setzbarklare Rahmen im Gestalten üben
Trauer, Übergänge, innerer Drucknicht-sprachlicher Ausdruck
Lange Selbstoptimierung ohne „Festhalten“Prozess statt Ergebnisdruck

Hilfreich ist Begleitung besonders dann, wenn du:

  • Scham oder Selbstabwertung stark spürst.
  • Grenzen schwer setzen kannst.
  • Trauer, Übergänge oder inneren Druck hast.
  • seit längerem an dir arbeitest, aber es sich nicht „gesetzt“ anfühlt.

Kunsttherapie setzt dabei oft auf den Prozess: Nicht das Produkt macht die Wirkung, sondern das Erschaffen und das Wahrnehmen.

Grenzen in der Gestaltung: Ein Mini-Rahmen, der Selbstwert schützt

Baum mit Wurzeln: stabiler Rahmen für deinen gestalterischen Raum

Du kannst dir vor Beginn 3 Grenzen setzen (auch ohne Therapieerfahrung):

  1. Zeitgrenze: Du malst nur so lange, wie du vorher entschieden hast.
  2. Bewertungspause: „Schön“ ist kein Ziel. „Ehrlich“ reicht.
  3. Stop-Signal: Wenn es zu viel wird, darfst du abbrechen und in Ruhe zurückkehren.

Maltherapie-Brücke: Warum bei dir vielleicht beides zusammenpasst

Es gibt Unterschiede zwischen Kunsttherapie und Mal- und Gestaltungstherapie. Wenn du das genauer einordnen willst, lies auch: Kunsttherapie vs. Maltherapie.

In meiner Praxis geht es mit Maltherapie und Lebensberatung um einen sicheren Raum, in dem Gefühle sichtbar werden dürfen, ohne dass sie zur Leistung werden.

Wenn du einen Einstieg möchtest, buche ein Maltherapie Erstgespräch oder starte direkt mit einem Erstgespräch.

Weitere Impulse findest du unter Blog-Thema Selbstwertstärkung, Selbstwertgefühl stärken und Scham & Vergleich. Orientierung: Selbsttest.

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