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Was tun, wenn man sich selbst verloren hat? (Strategien, Reflexion, Halt geben)

· Ursula Strobl

Gemälde von Baum und Wurzeln als Symbol für innere Stabilität und Halt

Du bist nicht verloren, weil du „falsch“ bist. Du bist verloren, weil du zu lange gegen dich selbst gelebt hast.

Vielleicht kennst du den Alltag, in dem alles „stimmt“. Und trotzdem bleibt etwas unversorgt.

Kindheitszeichnung als Bild für innere Erinnerung

Mach das in 10 Minuten: • 1 Minute: langsamer atmen und spüren, wo Spannung sitzt • 3 Minuten: sag laut oder innerlich „Ich bin gerade überfordert. Das ist menschlich.“ • 4 Minuten: schreibe 3 Sätze auf: - Was ist heute wirklich dran? - Was ist gerade nur Druck? - Welche kleine Handlung bringt mich um 1% zurück? • 2 Minuten: entscheide nur den nächsten Schritt

Frag dich: • Welche Bedürfnisse wurden gerade überhört? • Wofür habe ich heute mein eigenes Gefühl übergangen? • Welche Form von Selbstachtung hätte ich verdient?

Achte darauf, wie du antwortest. Wenn es wie ein innerer Kritiker klingt, brauchst du nicht mehr Argumente. Du brauchst einen anderen Ton.

Versuch einen Satz: „Ich bin gerade am Limit. Ich schaffe den nächsten kleinen Schritt.“

Oder: „Das ist schwer. Ich bin nicht allein damit.“

Spiegel und Selbstreflexion als Anker für Klarheit

Grenzen dürfen klein sein: • Ich brauche Zeit zum Überlegen. • Ich kann das heute nicht. • Ich entscheide später, aber nicht jetzt.

Jede Grenze ist ein Beweis an dich: Du darfst wichtiger sein, als du es gerade behandelst.

Genau da kann Maltherapie hilfreich sein. Nicht als „Zauber“, sondern als Rahmen, in dem du Bilder und Gefühle wahrnehmen darfst.

Weitere Impulse • Selbstwertgefühl stärkenSelbstwert steigern, 7 Minuten ÜbungenSelbstwert und Scham im Vergleich

Bücher, die dich im Alltag zurückbringen • Selbstmitgefühl als Grundlage: Selbstmitgefühl (Kristin Neff) • Selbstachtung und innere Freiheit: The Six Pillars of Self-Esteem (Nathaniel Branden) • Sinn finden auch im Chaos: Man's Search for Meaning (Viktor E. Frankl) • Mutige Entscheidungen statt innerer Gefangenschaft: The Happiness Trap (Russ Harris)

FAQ Frage: Muss ich zuerst alles verstehen? Antwort: Nein. Du darfst zuerst regulieren, dann verstehen.

Frage: Wie kann ich mich wieder spüren, ohne mich zu überfordern? Antwort: Mit Mikrobewegungen. 60 Sekunden Wahrnehmen. Eine kleine Entscheidung.

Frage: Was, wenn die Gedanken immer wieder zurückkommen? Antwort: Dann trainierst du Rückkehr. Deine Mitte wird leiser durch Wiederholung.

Wenn du dich gerade zu lange allein gehalten hast, freue ich mich über ein Klarheitsgespräch (ca. 15 Minuten). Wenn die Belastung länger anhält: hol dir bitte professionelle Unterstützung.

Kreative Hände als Erinnerung: Du darfst dich ausdrücken

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