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15 Minuten für mehr Ruhe, mein Wohnzimmer und ich

· Aktualisiert am · Ursula Strobl

Ursulas Familienwohnzimmer nach einem begrenzten Aufräumstart, weiterhin mit sichtbaren Alltagsspuren

Manchmal braucht es gar keinen großen Plan.

Manchmal braucht es einfach einen Wecker. Und ein Wohnzimmer, das mich schon seit ein paar Tagen ein bisschen unrund macht.

So ist auch mein neues Video entstanden.

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Transkript zum Video
Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Format, heute mit einem Blick in mein Wohnzimmer. Hier haben sich ein paar Chaos-Ecken gebildet. Ich zeige dir gleich einen Rundumblick. So kannst du dir ein Bild machen. Ich habe mir gedacht: Ich werde das heute aufräumen. Ich glaube, ich werde circa zehn bis fünfzehn Minuten brauchen und dir danach ein paar Tipps geben. Zum Beispiel sind da Bücher gestapelt und ein paar Zettel. Da kommt immer was dazu. Und da oben ist vor allem viel, weil ich das immer schnell darauf stelle, damit es mein kleiner Sohn nicht erwischt. Auch auf und unter unserem Esstisch haben sich ein paar Sachen gesammelt. Es ist jetzt nicht so ein schlimmes Chaos, aber es ist etwas, das mich schon unruhig macht. Deswegen möchte ich es heute aufräumen und dir die Gelegenheit geben, ein paar Tipps für dich und dein Wohnzimmer mitzunehmen. Ich werde das jetzt da platzieren und einfach weiterlaufen lassen. Los geht's. Jetzt bin ich ganz zufrieden und ich habe gut geschätzt. Seit fünfzehn Minuten läuft das Video, und ich finde, es ist jetzt viel klarer und ruhiger in diesem Zimmer. Man sieht: Hier wohnt eine Familie. Hier und da sind noch ein bisschen Spielsachen sichtbar. Die Kinder dürfen auch im Wohnzimmer spielen. Wenn du bemerkt hast, habe ich immer ein paar Kategorien gemeinsam genommen und aus dem Zimmer getragen, einfach das erwischt, was zusammengehört. Das erleichtert dann das Aufräumen. Wenn eine Fläche frei ist, dann gleich drübergewischt und geputzt. Natürlich muss ich das jetzt in den anderen Zimmern noch verräumen, aber das ist so mal ein Anfang. So kann man mit jedem Zimmer vorgehen. Man kann natürlich noch genauer schauen und die Flächen wirklich abräumen und abwischen und dann wieder hinstellen. Dann wird das Ganze noch ruhiger und klarer. Aber das wäre jetzt mal so ein erster Einblick in ein fünfzehn Minuten Clear-up vom Wohnzimmer. Ich hoffe, du kannst dir da einiges mitnehmen. Viel Spaß auch beim Wohnzimmer-Zusammenräumen.

Ich beschäftige mich ja schon länger mit meinem Podcast und wollte jetzt den nächsten Schritt gehen und mich mehr mit Videos beschäftigen. Nicht nur Audio, sondern auch Bilder dazu. Ich möchte, dass die Menschen ein bisschen mehr in meine Welt eintauchen können und sehen, wie es bei mir wirklich aussieht.

Und da dachte ich mir: Warum nicht einfach dort anfangen, wo sowieso gerade etwas zu tun ist?

In meinem Wohnzimmer.

Denn ganz ehrlich: Da hatte sich einiges angesammelt. An allen Ecken und Enden lagen Dinge herum, manches hatte sich gestapelt und irgendwie wurde mir das Ganze schon ein bisschen zu viel.

Also habe ich kurzerhand die Kamera aufgestellt und losgelegt.

Und was soll ich sagen: Es hat richtig Spaß gemacht!

Nicht nur das Aufräumen, sondern auch das anschließende Schneiden des Videos, die Musik dazu und überhaupt einmal zu sehen, was in 15 Minuten eigentlich alles passieren kann.

Was ich beim Aufräumen gemacht habe

Ich habe dabei gar keine komplizierte Methode angewendet.

Im Grunde habe ich einfach angefangen, die Dinge nach Kategorien zu sortieren.

Also alles, was zusammengehört oder ohnehin in denselben Raum gehört, habe ich gesammelt und dann gemeinsam dorthin gebracht, wo es hingehört.

Bücher zu den Büchern. Dinge, die in ein anderes Zimmer gehören, gemeinsam dorthin. Spielsachen zu den Spielsachen.

Das hat für mich einen großen Vorteil: Ich muss nicht hundertmal zwischen Wohnzimmer und den anderen Räumen hin und her laufen.

Und wenn eine Fläche einmal leer geworden ist, wische ich sie auch gleich ab.

Das mache ich eigentlich ganz gerne: Erst alles wegräumen, dann die freie Fläche sauber machen und anschließend nur das wieder hinstellen, was dort wirklich bleiben soll.

Denn manchmal ist genau das der Unterschied.

Nicht alles, was irgendwo herumsteht, muss danach auch wieder irgendwo herumstehen.

Aber: Es darf auch gelebt werden

Und das ist mir wichtig.

Mein Wohnzimmer muss nicht aussehen wie ein Möbelhaus.

Hier wohnt eine Familie.

Hier spielen Kinder. Hier wird gelesen, gelacht, gebastelt, gelebt und manchmal wahrscheinlich auch ziemlich viel Chaos produziert.

Gehäkelte Figuren und Pflanzgefäße in Ursulas Zuhause
Ein Geschenk meiner Cousine: Kreativität darf in meinem Alltag sichtbar bleiben.

Und deshalb dürfen Spielsachen auch im Wohnzimmer bleiben.

Ordnung bedeutet für mich nicht, dass am Ende alles leer und perfekt aussieht.

Ordnung soll uns das Leben leichter machen.

Wenn ich mich in meinem Zuhause wohlfühle, wenn ich die Dinge finde, die ich brauche, und wenn mich nicht ständig irgendwelches Herumliegende anspringt, dann ist schon ganz viel gewonnen.

Du hast wenig Zeit? Dann fang trotzdem an.

Gerade für Mamas ist das oft ein Thema.

Man wartet auf den großen Moment, an dem endlich einmal zwei oder drei Stunden Zeit sind, um richtig aufzuräumen.

Und währenddessen wird das Chaos immer größer.

Deshalb mein Tipp: Warte nicht auf die perfekte Gelegenheit.

Stell dir einen Wecker.

20 Minuten.

Und dann leg einfach los.

Du musst in diesen 20 Minuten nicht das ganze Wohnzimmer schaffen. Du musst auch nicht das ganze Haus aufräumen.

Vielleicht schaffst du eine Schublade.

Oder ein Regal.

Oder einfach den Stapel auf dem Tisch.

20 Minuten sind überschaubar. Und wenn du morgen wieder 20 Minuten hast, machst du weiter.

So kannst du dich Stück für Stück durch dein Zuhause arbeiten.

Und irgendwann passiert etwas Spannendes:

Es wird klarer.

Es wird ruhiger.

Und oft fühlt es sich dann auch in dir selbst ein bisschen ruhiger an.

Genau das liebe ich an der Kremplerei.

Es geht nicht darum, ein perfektes Zuhause zu schaffen.

Es geht darum, Raum zu schaffen.

Für das Leben, das darin stattfindet.

Und manchmal beginnen diese paar Minuten Freiraum eben mit einem unordentlichen Wohnzimmer und einem Wecker auf 20 Minuten. ❤️

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